Science-Fiction Schnellboot von Tierschützern gesunken!
Da ich hier auch oft über Dinge berichte, die uns und unseren Planeten angehen, möchte ich meinen Teil zur Bekanntmachung des eskalierten Kampfes zwischen einem japanischen Walfängerschiffs und des Trimarans "Ady Gil" beitragen.
Das Hightech Boot der Tierschützer hat Aufsehen erregt durch seine gewagte Form, die ehr an Science-Fiction errinnerte. Nun ist das Boot aufgrund einer Kollision mit einem Walfängerschiff in der Antarktis angeblich gesunken. Die sechs Insassen sollen allerdings wohlauf sein!
Wie kann es bitte sein, das bei unserem heutigen Wissenstand über die Meeressäuger, diese immernoch gejagt und abgeschlachtet werden... Angeblich wegen Forschungszwecken... Zeigt das nicht mal wieder wie scheinheilig und stupide der Internationale Umweltschutz eigendlich ist?
Hier gehts zum Video der Kollision aus der Sicht der Wahlfänger
Hier ein Video auf dem man den Zusammenstoß von vorne sehen kann
Avatar – Aufbruch nach Pandora
Ich glaube, es dürfte der beste Film gewesen sein, den ich je gesehen habe... Und da sich dieser Film auf den Umgang der Menschen mit der Natur bezieht schreibe ich über ihn meine Interpretation auf meinem Terraristik Blog, denn die Terraristik ist für mich so etwas wie eine Hommage an unsere schon fast verlorene Natur.
Dieser Film hat mich wirklich bewegt, was sonst nur durch mittelschwere Schicksalsschläge möglich ist. Eine Story geformt aus dem Dilemma, wie wir Menschen mit unserer "Mutter", dieser Erde umgehen, gepackt in einen Film, der es wiederspiegelt, wie man sich doch eigentlich als "denkender Mensch" in einer Gesellschaft fühlt, die den eigenen Planeten tötet.
Der neue Kinostreifen "Avatar - Aufbruch nach Pandora" handelt von einem Volk, den Na'vi, die auf einem fernen Planeten namens Pandora in absolutem Einklang mit ihrer Natur leben. Ein Ex-Marine wird dort als Avatar (in einem geklonten Körper, der den Na'vi ähnlich ist) eingeschleust um die Sitten und Bräuche des Stammes zu erlernen. Der Zuschauer kann sich sehr schnell mit den Taten und Gefühlen des Kriegers identifizieren - zumindest war dies bei mir der Fall. Der Ex-Marine weiß von Anfang an, das er dort nur eingesetzt wurde, um die Schwachstellen der Na'vi herauszufinden, welche die Menschen letztendlich nutzen wollen um bei einer Ausbeutung des Planeten keinen Wiederstand zu haben.
Der Ex-Marine im Körper seines Avatars durchläuft die komplette Schule der Na'vi um schlieslich ein akzeptiertes und vollwertiges Mitglied dieses primitiven Volkes zu werden. Im Laufe dieses Prozesses bemerkt er jedoch, das er sich in diese noch intakte Welt, in der die Lebewesen zusammen im Einklang leben, verliebt hat. Ihm und dem Zuschauer wird nun die Schitsofrenie dieses Zustands bewusst, diese so wunderbare und perfekte Welt zu lieben und doch gleichzeitig die größte Bedrohung dieser empfindlichen Umgebung zu sein. Diese Tatsache ist jedem Menschen auch in unserer Welt im Grunde bewusst, doch man ist in seiner Rolle ähnlich wie der Filmavatar gefangen.
Im nun stattfindenden Krieg, zwischen den Na'vi und den Menschen, welche wieder einmal von Geld, Profit und Herrschaft getrieben, eine Rasse oder einen Gegenspieler zum Feind macht, um einen Grund zu haben, sich das zu holen was man sonst nicht bekommen hätte - Rohstoffe - ist der Mensch wieder kurz davor ein Ökosystem zu zerstören und seine unerbittliche Grausamkeit und Engstirnigkeit unter Beweis zu stellen.
Die Ureinwohner bekämpfen die gewaltsamen Eindringlinge mit all ihren Mitteln, sind jedoch hoffnungslos unterlegen und müssen tiefgreifende Verluste erleiden. Eine höhere Macht, der Planet, die Macht und Mutter, an die die Na'vi glauben, mischt sich im Film in diesen Kampf ein und alle Lebewesen dieses Planeten kämpfen zusammen um ihr Überleben. Dies ist leider nur im Film so...
In dem Film "Avatar" wird die Menschheit in die Schranken gewiesen. Leider lässt sich dies nicht auf unseren Planeten übertragen, denn offen gestanden, "der Natur ist es egal ob wir sie zerstören", nur wir werden irgendwann mit vollem Bewusstsein darunter leiden. Auf ein Happy-End ist in der realen Welt wohl kaum zu hoffen...
Ich möchte hier nun keine scheinheiligen Texte tippen, sondern nur mal wieder zum Nachdenken über dieses Thema anregen! Mir wurde wieder einmal bei vollem Bewusstsein klar, das auch wir Rädchen in dieser gewaltigen Maschinerie sind, die diesen Planeten aussaugt und sich nimmt was ihr nicht zusteht. Das bewusste Leben könnte vieles verhindern und könnte helfen... Kein Gott, oder wie die "Über-Ich´s" alle heisen, übernimmt die Verantwortung für das was getan wurde und weiter getan wird, sondern wir.
Somit entlasse ich den intressierten Leser mit diesen Worten und hoffe diesen Film und seine "Mission" auf meine Art unterstützt zu haben. Ich empfehle wirklich diesen Film anzusehen. Im 3D Kino ist er einfach bombastisch. Die Darstellung des Planeten Pandora mit seiner ausserirdischen und doch so bekannten Flora und Fauna ist dermaßen authentisch und real gemacht, das es einem den Atem raupt.... Genial!
So far, so good… SickSight.
Winkerfrösche aus Borneo (Staurois guttatus)
Sie leben an Wasserfällen im sehr hügeligen Gelände von Borneo und können sich bei dem Lärm des rauschenden Wassers meist nicht hören.
Diese Winkerfroschart (Foot-Flagging Frog, siehe linkes Bild) gehört zu den nur 16 weltweit bekannten Arten der so genannten Winkerfrösche, genauer zur Gattung Staurois guttatus welche zu den echten Fröschen zählt (Ranidae).
Was macht man nun wenn der Kommunikationsweg über Laute ausfällt?
Man muss doch dem nächsten Weibchen signalisieren, das man paarungswillig ist... Auch den konkurrierenden Männchen muss man klar machen wo der Hammer hängt... Wie soll man denn da richtig balzen?? Klar, der Mensch würde auf Zeichensprache, bzw. Gestiken umsteigen.
Ebenso dieser Frosch.
Der Tiergarten Schönbrunn hat im Jahre 2007 ein Projekt gestartet, welches die Gründe dieser sonderbaren Kommunikation erforschen soll. Bis jetzt ist klar, das die Tiere sich unterschiedlich ausdrücken können. Zum einen für einen Frosch typisch durch Quaken (ehr zwitschern in dem Fall), zum anderen durch die Gestiken.
Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich das Winken dieser tropischen Amphibien im Fernsehen gesehen habe und wollte darüber einen Blogbeitrag schreiben, um mal wieder zu berichten, wieviele interessante Tierarten es doch auf dieser Welt gibt! Ich denke diese Tiere dürfen niemals für ein Terrarium in betracht gezogen werden, denn wie zum Hänker sollte man den Tieren ein natürliches Habitat schaffen?? Mit einem tosenden Wasserfall im Wohnzimmer?
Wen das Thema näher interessiert, hier wäre ein Artikel der Universität Wien:
TierSchG, Abschnitt Tierhaltung
Der Verstand eines Tierhalters sollte durch die Logik regiert werden und DIESE mit diesen drei Sätzen abgeglichen werden...
Zitat des TierSchG, Abschnitt Tierhaltung § 2:
Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
- muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
- darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
- muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
Ich finde den Abschnitt sehr gut und simpel formuliert und jeder, der ein Tier hält sollte ihn kennen und verstehen!
Wenn TerraFans! einmal eine Größe haben sollte wo irgendwelche Mitglieder die beliebten Kettenbriefe beginnen, dann sei ihnen jetzt schon gesagt, das ein Zitat des §2 erlaubt ist!
Tierschutzgesetz (TierSchG) in seiner Gesamtfassung (Die neuste Version des Adobe Readers ist nötig)
Ausfertigungsdatum: 24.07.19721313), das zuletzt durch das Gesetz vom 15. Juli 2009 (BGBl. I S. 1950) geändert worden ist.










