Home of Sickness Eine kranke Sehenswürdigkeit

21Dez/0912

Avatar – Aufbruch nach Pandora

© 2009 Twentieth Century Fox

© 2009 Twentieth Century Fox

Ich glaube, es dürfte der beste Film gewesen sein, den ich je gesehen habe... Und da sich dieser Film auf den Umgang der Menschen mit der Natur bezieht schreibe ich über ihn meine Interpretation auf meinem Terraristik Blog, denn die Terraristik ist für mich so etwas wie eine Hommage an unsere schon fast verlorene Natur.

Trailer...

Dieser Film hat mich wirklich bewegt, was sonst nur durch mittelschwere Schicksalsschläge möglich ist. Eine Story geformt aus dem Dilemma, wie wir Menschen mit unserer "Mutter", dieser Erde umgehen, gepackt in einen Film, der es wiederspiegelt, wie man sich doch eigentlich als "denkender Mensch" in einer Gesellschaft fühlt, die den eigenen Planeten tötet.

© 2009 Twentieth Century Fox

© 2009 Twentieth Century Fox

Der neue Kinostreifen "Avatar - Aufbruch nach Pandora" handelt von einem Volk, den Na'vi, die auf einem fernen Planeten namens Pandora in absolutem Einklang mit ihrer Natur leben. Ein Ex-Marine wird dort als Avatar (in einem geklonten Körper, der den Na'vi ähnlich ist) eingeschleust um die Sitten und Bräuche des Stammes zu erlernen. Der Zuschauer kann sich sehr schnell mit den Taten und Gefühlen des Kriegers identifizieren - zumindest war dies bei mir der Fall. Der Ex-Marine weiß von Anfang an, das er dort nur eingesetzt wurde, um die Schwachstellen der Na'vi herauszufinden, welche die Menschen letztendlich nutzen wollen um bei einer Ausbeutung des Planeten keinen Wiederstand zu haben.

Der Ex-Marine im Körper seines Avatars durchläuft die komplette Schule der Na'vi um schlieslich ein akzeptiertes und vollwertiges Mitglied dieses primitiven Volkes zu werden. Im Laufe dieses Prozesses bemerkt er jedoch, das er sich in diese noch intakte Welt, in der die Lebewesen zusammen im Einklang leben, verliebt hat. Ihm und dem Zuschauer wird nun die Schitsofrenie dieses Zustands bewusst, diese so wunderbare und perfekte Welt zu lieben und doch gleichzeitig die größte Bedrohung dieser empfindlichen Umgebung zu sein. Diese Tatsache ist jedem Menschen auch in unserer Welt im Grunde bewusst, doch man ist in seiner Rolle ähnlich wie der Filmavatar gefangen.

© 2009 Twentieth Century Fox

© 2009 Twentieth Century Fox

Im nun stattfindenden Krieg, zwischen den Na'vi und den Menschen, welche wieder einmal von Geld, Profit und Herrschaft getrieben, eine Rasse oder einen Gegenspieler zum Feind macht, um einen Grund zu haben, sich das zu holen was man sonst nicht bekommen hätte - Rohstoffe - ist der Mensch wieder kurz davor ein Ökosystem zu zerstören und seine unerbittliche Grausamkeit und Engstirnigkeit unter Beweis zu stellen.

Die Ureinwohner bekämpfen die gewaltsamen Eindringlinge mit all ihren Mitteln, sind jedoch hoffnungslos unterlegen und müssen tiefgreifende Verluste erleiden. Eine höhere Macht, der Planet, die Macht und Mutter, an die die Na'vi glauben, mischt sich im Film in diesen Kampf ein und alle Lebewesen dieses Planeten kämpfen zusammen um ihr Überleben. Dies ist leider nur im Film so...

In dem Film "Avatar" wird die Menschheit in die Schranken gewiesen. Leider lässt sich dies nicht auf unseren Planeten übertragen, denn offen gestanden, "der Natur ist es egal ob wir sie zerstören", nur wir werden irgendwann mit vollem Bewusstsein darunter leiden. Auf ein Happy-End ist in der realen Welt wohl kaum zu hoffen...

Ich möchte hier nun keine scheinheiligen Texte tippen, sondern nur mal wieder zum Nachdenken über dieses Thema anregen! Mir wurde wieder einmal bei vollem Bewusstsein klar, das auch wir Rädchen in dieser gewaltigen Maschinerie sind, die diesen Planeten aussaugt und sich nimmt was ihr nicht zusteht. Das bewusste Leben könnte vieles verhindern und könnte helfen... Kein Gott, oder wie die "Über-Ich´s" alle heisen, übernimmt die Verantwortung für das was getan wurde und weiter getan wird, sondern wir.

Somit entlasse ich den intressierten Leser mit diesen Worten und hoffe diesen Film und seine "Mission" auf meine Art unterstützt zu haben. Ich empfehle wirklich diesen Film anzusehen. Im 3D Kino ist er einfach bombastisch. Die Darstellung des Planeten Pandora mit seiner ausserirdischen und doch so bekannten Flora und Fauna ist dermaßen authentisch und real gemacht, das es einem den Atem raupt.... Genial!

So far, so good… SickSight.

Tip: Hier gibt es ein Wallpaper Paket zu James Cameron´s "Avatar - Aufbruch nach Pandora" in guter Qualität zum Download.

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Comments (12) Trackbacks (1)
  1. wir haben schon reserviert. Nächsten montag in 3D.
    Bin schon gespannt

  2. Hab ihn grade gesehen.
    Ja ist nicht schlecht der Film.Kann man sich wohl auch 2 mal angucken!!
    Gruß Tom

  3. Hey wir haben uns den Film auch letzte Woche angeschaut in 3D. Also ich muss dir 100 % zustimmen. Der Film und seine Grafik sind echt obergeil…. Der beste Film den ich je gesehen habe.

  4. der beste film den ich je gesehen habe ists sicherlich nict, aber es ist ein sehr sehenwerter und guter film. story ist ziemlich fade und bedient das typische hollywood klischee, aber grafik und effekte sind bombastisch gemacht, gerade in 3d. ich würde dem film vielleicht eine 8/10 geben :)

  5. Komme gradaus dem Kino. Haben ihn auch in 3D gesehen und ich bin hin und weg.
    Einfach bombastisch

  6. Was win Film. An alle die den Film noch nicht gesehen haben: Ich finde ein muss. Der hat von A-Z jeden winkel damit gefüllt wies oben ausführlich genug beschrieben ist. Der Film hat von action bis sentimentalität alles zu bieten was dieser Film auch brauch. Also Leutz
    schaut euch den Film an.

    Habe ihn im übrigen auch in 3D gesehen und ich bin drauf und dran da nochmal rein zu gehen und sobald der auf DVD raus ist dann auf jeden fall eine Inventarbereicherung.
    So genug jetzt von mir und macht euch dann mal selbst ein Bild von den Film.

  7. Jo werd ihn mir auch nochmal ansehen am Sonntag….kann man nur empfehlen…

    P.s.: Hat wer ein Raumschiff oO?

  8. Ich spiel mal den Miesepeter: Ich fand den absolout bescheiden. Simple, langweilige Geschichte, öde Charaktere, vorhersehbares Ende und etliche Logikfehler. Da braucht es schon einiges mehr um mich aus den Latschen zu hauen. Ich hab den ganzen Film über darauf gewartet das er gut wird, aber wurde er nicht. Im Gegenteil. Zwischendurch wurde er teils richtig unerträglich. Vor allem als es dann aufeinmal noch etliche tausend Clans gibt und noch niemand den Riesenvogel von oben hat bezwingen wollen tat fast schon weh so vorhersehbar und ausgelutscht ist diese Story. Im Endeffekt geht doch nur darum: Mann will was –> nimmt einen bösen Job an —> trifft Frau, verliebt sich, verheimlicht ihr das er böses vor hat —> bricht das vertrauen der frau —> krieg —> noch mehr krieg —> totaler krieg —> mann findet ultimative lösung und gewnnit den krieg –> versöhnung weil mann krieg gewonnen hat und superstarker superheld ist —> happy end, mann kriegt was er will …. alle leben glücklich und zufrieden bis an ihr lebensende. Das ist so Schema F …

    Bevor die Frage kommt: Ja, ich bin Fantasy nicht abgeneigt, mag solche Filme EIGENTLICH. Aber hier kann und will ich den Hype darum einfach nicht verstehen.

    PS: Ausserdem stecken die ihre Zöpfe in Tiere! Das gehört sich nicht :D

  9. Wir waren heute das zweite mal drin! Bin wiedermal von diesen Tropen und den Farben fasziniert!

  10. http://portal.gmx.net/de/themen/unterhaltung/kino/kinonews/9708270-China-will-Siegeszug-von-Avatar-stoppen.html#.00000004

    In China soll der Film teilweise aus den Kinos genommen werden. Und einen Golden Globe für den besten Film hat er auch eingefahren.

  11. Jau. HAb ich auch gelesen. Damit das chinesische Volk mal wieder am denken gehindert wird. Könnte die ja dran erinnern wie sie von der eigenen Regierung umgesiedelt und unterdrückt werden.

  12. Oder das Viertel mit sehr viel Tradition die dort schon mehr als 500 Jahre stehen einfach so plattgemacht wurden nur um Platz für neue Betonklötze für die Olympischen Spiele zu schaffe. Und die ganze Welt schaut zu …


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